Bearbeitung und Satz von Saskia Schubert // Fotos von Jochen Geis
Bearbeitung und Satz von Saskia Schubert // Fotos von Jochen Geis

Wenn man dann ca. fünf Minuten entlang der Stadtparkgrenze in Richtung Stadtmitte geht, trifft man auf die Avenue „Victor Hugo“. Diese Straße ist mit einer Länge von 1.765 Metern die Längste in diesem Stadtteil. Sie ist nach dem französischen Schriftsteller Victor Hugo (1802 – 1885) benannt worden, der selbst in dieser Straße lebte und dort auch starb. In dem Haus Nummer 124 verbrachte er übrigens ab 1881 die letzen Jahre seines Lebens und starb schließlich 1885 dort.
Typischer Platz mit Straßéncafe, ein Klassiker.

Nun folgt man einfach der „Avenue Raymond Poincaré“ und gelangt so schnell zu dem Platz „Trocadéro“. Dort findet man den Friedhof „Cimetière de Passy“, auf dem eine große Anzahl berühmter Menschen begraben wurden. Außerdem hat man von dort aus eine atemberaubende Sicht auf den Eiffelturm. Zudem gibt es dort das Museum „Musée de l'homme“, welches sich mit der Vorgeschichte und Anthropologie beschäftigt. Darauf findet man dort den atemberaubenden Garten „Jardins de Chaillot“, welcher mit einer Größe von ca. 94.000 m² und 56 Wasserfontänen einen wunderschönen Zwischenstopp für diesen Ausflug anbietet.

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Bearbeitung und Satz von Saskia Schubert // Fotos von Jochen Geis
Bild von Google Maps

Nach ca. drei Minuten Gehweg ist man dann am Wahrzeichen von Paris angelangt: dem Eiffelturm. Dieser 324 Meter hohe Eisenfachwerkturm wurde 1887 bis 1889 gebaut und ist in der ganzen Welt bekannt. Dort hat man viele Möglichkeiten: man kann den Turm „besteigen“, den nahgelegenen Park „Champ de Mars“ besuchen oder am Flussufer der „La Seine“ spazieren gehen.

Hier muss ein "Selfie" sein ;-) Links sitze ich im Gras seitlich des Eifelturm, Ende September in Paris, genials Wetter, ein perfekter Paris Tag.

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Bois du Boulogne

Folgt man dann der „Avenue de la Bourdonnais“ kommt man nach ca. zehn Minuten zu dem Invalidendom, welcher ursprünglich als Kirche diente, aber 1840 zur Grabstätte für Kaiser Napoleon I. umgebaut wurde. Besonders die beeindruckende, zweischalige Kuppel, die eine optimale Ausleuchtung des Kuppelbildes zulässt, ist ein wahrer Hingucker. Oft sind hier Veteranen anzutreffen mit den Fahnen ihrer Regimenter, die ihrer Kameraden aus den diversen Kriegen des 20sten und des 21sten Jahrhunderts gedenken. Urban geht es auf den Rasenflächen zu, hier spiele die Pariser/innen entspannt Frisbe und ähnliches.

E&F

Nach ungefähr zwanzig Minuten Gehweg in das Landinnere stößt man auf die Pfarrkirche „Saint-Suplice“, welche 118 m lang und 57 m breit ist. Nachdem man die Kirche besucht hat, kann man noch ins Städtchen besuchen, welche sehr verschnörkelte und wunderschöne Bauten hat. Dort findet man zum Beispiel eine traditionelle „Boulangerie“ ( Bäckerei ), ein Café oder viele andere Shoppingläden. Dort ist für jeden etwas dabei. In diesem Teil triffst Du auf viele amerikanische und japanische Touristen, dieses typische Paris ist sehr beliebt und nach wie vor eine globale Adresse.

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A

Reisetipps für die Optiker


Optikmessen gibt es auch in Deutschland, nur die OPTI findet im Januar statt, meist bei Schmuddelwetter. Die anderen Messen und Ausstellungen sind meist Regional und nicht vergleichbar. Wer zur Silmo fährt, der kann sich Ende September ein wunderschönes Wochenende ind einer wunderschönen Metropole mit Flair machen. Hier ein paar Tipps, speziell für Optiker.
Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle für den kostenfreien Shuttleservice zwischen der Pariser Innenstadt und den Messehallen am Flughafen. Endpunkt ist der Gare du Nord, hier startet der wunderbare Thalys Zug in die Rheinmetropolen Köln, Düsseldorf und Essen.
Dies ist eine Route durch Paris, welche viele die sehenswürdigsten Gebäude und Gärten in einem insgesamt mehrstündigem Spaziergang, mit längerer Verweildauer im Louvre Park. Man kann diese Strecke ohne Probleme zu Fuß ablaufen, es gibt in Paris auch Gratis EBikes, jedoch ist der Fußweg zu empfehlen, sowie der Rollkoffer, wenn es sich um die Abreise handelt. Dieser etwas längere Spaziergang beansprucht inklusive der Pausen und dem bremsenden Rollkoffer etwa sieben Stunden, ist also ein Tagesausflug.

Die Route startet am „Place du Général

Kœnig“ welcher ein sehr praktischer Startpunkt ist, da man dort eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Möglichkeiten findet. Zu einem gibt es dort ein großes Angebot an Hotels, wo jedermann auf jeden Fall das passende finden wird. Zum anderen kann man von dort aus ganz einfach und ohne Umstiege mit dem Bus zur Messe gelangen.

Wenn man mal eine „Zwischenpause“ von dem stressigen Messetrouble braucht, kommt man schnell in den nahegelegenen Stadtpark „Bois de Boulogne“, den man mit dem „Central Park“ in New York vergleichen kann. Der Park soll nicht ganz ohne sein, deswegen zum Joggen nur den Rand des Parks mitnehmen.

Hyatt // Place du Général Kœnig

Wenn man dann der Straße „Rue de Seine“ in Richtung Seine folgt, passierst Du die Buchstände, Motiv zahlloser Filmklassiker. Sodann kommt man zur allbekannten Brücke „Pont des Arts“, wo (zu) viele Liebespaare ihre Liebe mit einem Liebesschloss verewigen. Zu viele, weil es bisher 54 Tonnen Schlösser sind. Darauf bat die Stadt die Pärchen nur Fotos zu machen, da die Brücke droht zusammenzubricht. Diese Bitte stößt bislang aber nur auf taube Ohren. Man kann aber noch viel mehr machen, z.B. die kleinen Stände neben dem Fluss besuchen, die Schiffe auf der Seine beobachten oder einfach die schöne Aussicht genießen. Das historische Holzbrückchen führt auf der anderen Seite der Seine direkt in den weltberühmten Louvre.

D

H

Nun hat man es nicht mehr weit zu der Pyramide „Louvre“. Wenn man über die Brücke geht, kann man nach knapp fünf Minuten das „Musée du Louvre“ und die bekannte Pyramide erblicken. Dort warten jede Menge Angebote: man kann sich zum Beispiel die Mona Lisa im Museum anschauen, die knapp 22 Meter hohe Glaspyramide genau besichtigen oder den „Wasserpark“ rundum der Pyramide beobachten.

I

Nach einem Fußmarsch von ca. zehn Minuten gelangt man zu dem schon oben erwähnten Park „Jardin des Tuileries“. Dazu muss man einfach nur der „Rue de Rivoli“ folgen. Dieser Garten ist ein im französischen Stil gehaltener ehemaliger Schlosspark, welcher mit Statuen und dem „Arc de Triomphe du Carrousel“ einen wahren Touristenmagneten herhält. Der Park wurde 1871 erbaut und war erst nur für den König reserviert. Später aber wurde dieser auch für das Publikum geöffnet.

J

Der letzte Weg dieser Strecke führt zum „Gare du Nord“, welcher zu Fuß ungefähr vierzig Minuten dauert. Man kann sich diesen „langen“ Marsch aber durch viele kleine Gässchen und dem großen „Galeries Lafayettes“ spannend gestalten. Das „Galeries Lafayettes“ bietet viele Läden und eine wunderschöne Dachterrasse, wo man sich Paris von oben anschauen kann, ohne anstehen zu müssen. Auch die vielen tollen kleinen und verschnörkelten Gassen lassen die Zeit wie im Nu vorbei fliegen.

K&L